Über mich und meine Veröffentlichungen

Frank Möller  Jahrgang 1954, Historiker, Publizist, Verlagskaufmann, Spectateur engagé. Lebt in Köln.

 

Monografien

Einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen…? Militaria-Literatur über den Zweiten Weltkrieg am Beispiel des Kriegsschauplatzes Nordeifel / ‚Hürtgenwald‘. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2022, 228 Seiten.

Die Kriegsgräberstätten Hürtgen und Vossenack in der Nordeifel. Rheinische Kunststätten Heft 578, hrsg. v. Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln 2021, 28 Seiten.

Erinnerungslandschaft Hürtgenwald. Kontroverse Kriegs- und Nachkriegsdeutungen 70 Jahre nach Ende der Kriegshandlungen in der Eifel. Bonn: ARKUM 2016, 80 Seiten.

Dem Glücksrad in die Speichen greifen. Joseph Caspar Witsch, seine Autoren, sein Verlagsprogramm und der Literaturbetrieb der frühen Bundesrepublik. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2015, 605 Seiten.

Das Buch Witsch. Das schwindelerregende Leben des Verlegers Joseph Caspar Witsch. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2014, 778 Seiten.

Geschichte und Gedächtnis. Zur Sicherung und Bewahrung der Erinnerungskultur entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, Bonn: ARKUM 2011, 56 Seiten.

 

Herausgeberschaften

Zus. mit Karola Fings (Hrsg.), Hürtgenwald – Perspektiven der Erinnerung. Berlin: Metropol Verlag 2016, 240 Seiten.

Zus. mit Karola Fings (Hrsg.), Zukunftsprojekt Westwall. Wege zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Überresten der NS-Anlage. Weilerswist: Rheinische Edition 2008, 128 Seiten.

Zus. mit Ulrich Mählert (Hrsg.), Abgrenzung und Verflechtung. Das geteilte Deutschland in der zeithistorischen Debatte. Berlin: Metropol Verlag 2008, 208 Seiten.

 

Aufsätze gedruckt (Auswahl)

Nordeifel und Hürtgenwald – Fallbeispiel einer erinnerungspolitischen Konfliktlandschaft. In: Christoph Rass, Mirjam Adam (Hrsg.), Konfliktlandschaften interdisziplinär lesen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2022, S.271-296.

Models Knochen – Models Grab? Eine Recherche, die vermeintliche Gewissheiten in Frage stellt. In: Jahrbuch des Kreises Düren 2021, Düren 2021, S. 171-189.

Zur Topografie des Kalten Krieges im Rheinland. Spurensuche in einer Parallelwelt. In: Geschichte im Westen 33/2018, S. 9-46.

Schlachtfeld zwischen Bäumen. In: Gesellschaft zur Förderung der Hochschule Geisenheim (Hrsg.), Naturschutz am ehemaligen Westwall. NS-Großanlagen im Diskurs, Geisenheim 2016, S. 152-173.

Der Tafelstreit im Hürtgenwald. Hintergrund, Lösungsvorschläge, Ergebnis. Zus. mit Karola Fings. In: Zus. mit Karola Fings (Hrsg.), Hürtgenwald – Perspektiven der Erinnerung. Berlin: Metropol Verlag 2016, S. 203-225.

Joseph Caspar Witsch. Verleger und Netzwerker im Dienst des Antikommunismus. In: Stefan Creuzberger, Dierk Hoffmann (Hrsg.), „Geistige Gefahr“ und „Immunisierung der Gesellschaft“. Antikommunismus und politische Kultur in der frühen Bundesrepublik. München: De Gruyter Verlag 2014, S. 297-319.

Joseph Caspar Witsch (1906-1967). Bibliothekar, Verleger, Kulturkämpfer an Saale und Rhein. In: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik 2/2014, Heft 71, S. 24-28.

Westwall und ehemalige innerdeutsche Grenze – vom falschen Umgang mit Flächen­denkmalen der Zeitgeschichte. In: Fritz Brickwedde, Lutz Töpfer, Karl Geißinger (Hrsg.), Denkmalpflege und Naturschutz. Osnabrück 2012, S. 35-43.

Das Katastrophenpuzzle. In: Rheinischer Merkur 8/2010.

1514 antwortet nicht mehr … Eine Geschichte von Verlust, Verantwortung und vom Nutzen eines Archivs. In: Geschichte in Köln. Zeitschrift für Stadt- und Regionalgeschichte 56/2009, S. 105-124.

Joseph Caspar Witsch. Als Bibliothekar und Verleger zwischen Jena und Köln. In: Die große Stadt. Das kulturhistorische Archiv von Weimar-Jena 2/2009, S. 117-142.

Geschichte und Gedächtnis. Zur Sicherung und Bewahrung der Erinnerungskultur entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. In: Heimat Thüringen 4/2009, S. 3-23.

 

Aufsätze digital: Beiträge für das Informationssystem des Landschaftsverbands Rheinland KuLaDig (Kultur. Landschaft. Digital.) über historische Kulturlandschaften

Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes in Nideggen. KuLaDig 2022.

Rurberg – Gräberstätte für sowjetische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen. KuLaDig 2022.

Kriegsgräberstätte Vossenack. KuLaDig 2021/22.

Gedenkstein in Nideggen-Schmidt. KuLaDig 2021/22.

Hermann Göring Meisterschule für Malerei. Landakademie als Außenstelle der Kunstakademie Düsseldorf, HGM Kronenburg. KuLaDig 2021/22.

Erinnerungslandschaft Hürtgenwald, Nordeifel und Ardennen. Grundsatzartikel. KuLaDig 2021.

Die Darstellungen der Kämpfe im Hürtgenwald. KuLaDig 2021.

Gedenkanlage von Angehörigen der 116. Panzerdivision der Wehrmacht. ‚Windhund‘-Anlage. KuLaDig 2021.

Kriegsgräberstätte Hürtgen. KuLaDig 2021.

Mahnmal Gemeindefriedhof Hürtgen. KuLaDig 2021.

Stele für die Opfer des NS-Regimes vor dem Rathaus Mechernich. KuLaDig 2021.

 

Aufsätze digital: Beiträge für den von mir herausgegebenen ‚Hürtgenwald Newsletter‘ (Auswahl)

Berechtigte Entfernung eines fragwürdigen ‚Gedenksteins‘ auf der Kriegsgräberstätte Vossenack. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 20/2022.

Verdrängte Vergangenheit und Gegenwart. Rechtsextreme Vorfälle und ihre Hotspots in der Gemeinde Hürtgenwald sowie in weiteren Teilen der Nordeifel. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 18/2021.

Hürtgenwaldmarsch 2021: Ein kurzer Rück- und Ausblick auf „Neue Wege der Erinnerung“. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 18/2021.

Zwangssterilisationen und Euthanasieverbrechen im Kreis Monschau. Ein Gespräch mit Dr. Dieter Lenzen (Kesternich). In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 18/2021.

Hürtgenwaldmarsch 2021: Vom Geschichtsklamauk mit rechtsextremen Tendenzen zu einer demokratischen Bildungsveranstaltung für alle. Eine Entwicklungsgeschichte. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 17/2021.

Überprüfbare Interpretationen der Vergangenheit anbieten. Ein verschriftlichtes Video-Gespräch mit Daniel Gärtling, Simon Hellbaum, Frank Wobig und Prof. Dr. Christoph Rass von der Universität Osnabrück über die Erinnerungskultur im Hürtgenwald in Lehre und Forschung. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 14/2021.

Liberation Route NRW e. V.: „Touristik fatal“ – Zur Kontinuität des Versagens politischer und touristischer Akteure am Beispiel der Hörstellen in Vossenack und Schmidt. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 14/2021.

Der „Stein des Anstoßes“ in Nideggen-Schmidt. Tauben und Masterarbeiten machen’s auch nicht besser. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 13/2020.

„Ein unendliches und deprimierendes Versagen…“. Die Aktion der „Wandergruppe Eifelgold“, die Reaktion der Gemeinde Simmerath, die Kommentierung durch Experten und weitere offene Fragen. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 13/2020.

Wegducken, denunzieren und zensieren. Drei Varianten der Rhetorik von rechts in der Auseinandersetzung um den „Stein des Anstoßes“ in Schmidt. Eine Analyse. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 12/2020.

Wissenschaftsfreie Zone Nideggen ausgerufen. Ausschuss für Stadtentwicklung und Tourismus. Ein Kommentar. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 11/2020.

Gedenkstein in Schmidt: Über den Kern des Problems und seinen Ursprung. Ein Denkanstoß. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 10/2020.

Pfui, Teufel … Die Kirche St. Josef in Vossenack und ihre Pfarrer als Problem in einer freiheitlich-aufgeklärten Gesellschaft. Eine Intervention. In: Hürtgenwald Newsletter 9/2019.

Das schöne Hitler-Bild des Roetgener Geschichtsvereins als Aufhänger für eine Intervention von rechts. Hürtgenwald Newsletter Nr. 8/2019.

Der Umgang des Eifelvereins mit seiner eigenen Geschichte ist ein Skandal, der aufgearbeitet werden muss. Ein Kommentar. In: Hürtgenwald Newsletter 7/2019.

„Eine Goldmine an Geschichten…“. Ein Gespräch mit Ralf Raths, Direktor des Deutschen Panzermuseums Munster, über den geplanten Umbau der Einrichtung. In: Hürtgenwald Newsletter 7/2019.

Die Wehrmacht als Friedensbringer in Schmidt. Stein des Anstoßes – ein Schauspiel in fünf Akten. In: Hürtgenwald Newsletter Nr. 6/2019.

Zwangsarbeit im Kreis Monschau 1939-1945. Ein Gespräch mit Dr. Dieter Lenzen (Kesternich). In: Hürtgenwald Newsletter 6/2019.

Hürtgenwald. Ein exemplarischer Streit um die Erinnerungskultur und seine Resultate. Erweiterter Vortragstext anlässlich des Symposiums „Erinnerungskultur in Lüneburg nach 1945 – Bestandsaufnahme und kritische Reflexion“ am 30. November 2018 im Museum Lüneburg. In: Hürtgenwald Newsletter 5/2019.

Moratorium Hürtgenwald: Verschieben und vergessen? Eine Bestandsaufnahme. In: Hürtgenwald Newsletter 4/2018.

„Abgang durch Tod“ – Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939-1945. Ein Gespräch mit Franz Albert Heinen. In: Hürtgenwald Newsletter 3/2018.

Hürtgenwald 2018. Ein Kommentar. In: Hürtgenwald Newsletter 2/2018.

 

Aufsätze digital: Hürtgenwald Papers

Im Rahmen des ‚Moratoriums Hürtgenwald‘ (2015-2017), das ich im Auftrag des Kreises Düren und der Gemeinde Hürtgenwald koordinierte, entstanden außerdem zahlreiche analytische Beiträge von mir. Sie sind unter den Hürtgenwald Papers abrufbar.

 

Rundfunksendungen (Auswahl)

Verschwiegen. Verdrängt. Vergessen? Hermann Görings Malerschule in der Eifel. Deutschlandfunk, Köln, 5.9.2014, 19.15-20.00 Uhr.

Heldengedenken mit Erbsensuppe. Der Hürtgenwald als Schlachtfeld der Erinnerung. Deutschlandfunk, Köln, 11.10.2013, 20.10-21.00 Uhr.

Aktentasche und Atomblitz. Zivilschutz im Schatten des Kalten Krieges. Deutschlandfunk, Köln, 19.4.2013, 20.10-21.00 Uhr.

Transitnik – Unerkannt durch Freundesland. Illegale Reisen durch die Weiten der Sowjetunion. Deutschlandfunk, Köln, 29.7.2011, 20.10-21.00 Uhr.

„Der Westen ist stärker!“ Joseph Caspar Witsch – Verleger und Netzwerker des Kalten Krieges. Deutschlandfunk, Köln, 7.5.2010, 20.10-21.00 Uhr.

Die Kultur des Kalten Krieges. Vierteilige Gesprächsreihe des Deutschlandfunks am 20.9., 27.9., 4.10. und 11.10.2009 (Essay und Diskurs, je 30 Min.) 1) Der Kalte Krieg – Stationen eines radikalen Zeitalters. Gesprächspartner: Bernd Stöver, Potsdam. 2) Freiheit in der Offensive? Der Kongress für Kulturelle Freiheit und die Zeitschrift „Der Monat“. Gesprächspartner: Michael Hochgeschwender, München. 3) Das Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen und sein Netzwerk im Kampf für die Wiedervereinigung. Gesprächspartner: Stefan Creuzberger, Potsdam. 4. Forschung im Dienst des Kalten Krieges. Akteure und Konjunkturen der westdeutschen SBZ- und DDR-Forschung. Gesprächspartner: Jens Hüttmann, Berlin.

Grenzerfahrungen. Reise durch eine deutsch-deutsche Erinnerungslandschaft. Deutschlandfunk, Köln, 3.10.2008, 20.10-21.00 Uhr.

Zwischen Abgrenzung und Verflechtung – Deutsch-deutsche Geschichte nach 1945. Sechsteilige Gesprächsreihe des Deutschlandfunks, 2007 (Essay und Diskurs, je 30 Min). 1) NS-Zeit und Kriegserfahrung als gemeinsamer Ausgangspunkt und als Steinbruch der beiden deutschen Gründungserzählungen. Gesprächspartner: Norbert Frei, Jena. 2) Der Kampf um „Frieden“ und „Freiheit“ in der Systemrivalität des Kalten Krieges. Gesprächspartner: Anselm Doering-Manteuffel, Tübingen. 3) Mentalitätsumbruch und Wertewandel in Ost- und Westdeutschland während der 60er und 70er Jahre. Gesprächspartner: Edgar Wolfrum, Heidelberg. 4) Der ökonomische Strukturwandel der 70er und 80er Jahre und die Rolle von Wissenschaft und Technik im Systemkonflikt. Gesprächspartner Ralph Jessen, Köln. 5) Gemeinsame Wurzeln und getrennte Wege deutscher Sozialstaatlichkeit. Gesprächspartner Hans Günter Hockerts, München. 6) Der „Abschied vom Provisorium“ und die Perspektiven einer integrierten deutschen Nachkriegsgeschichtsschreibung. Gesprächspartner: Andreas Wirsching, Augsburg).

Palimpsest einer Landschaft. Die Rekonstruktion des Heisterbacher Tals. Deutschlandfunk, Köln, 16.3.2007, 20.10-21.00 Uhr.

New Orleans am Rhein? Hochwasserschutz im Spannungsfeld gegensätzlicher Interessen. Deutschlandfunk, Köln, 16.2.2007, 19.15-20.00 Uhr.

Neue Sicherheit und Ordnung – Der Wiederaufbau der Polizei nach 1945. Deutschlandfunk, Köln, 6.5.2005, 20.10-21.00 Uhr.

Schatzkammer und Naturgedächtnis. Die Sammlung des Berliner Museums für Naturkunde. Deutschlandfunk, Köln, 28.1.2005, 20.10-21.00 Uhr.

Der 8. Mai 1945 im Bewusstsein der Deutschen. Sechsteilige Gesprächsreihe des Deutschlandfunks , 2005 (Essay und Diskurs, je 30 Min). 1) Die 50er Jahre – Selbstmitleid und Exkulpationsbedürfnis. Gesprächspartner: Götz Aly, Frankfurt/Main. 2) Das Kriegsende im Selbstverständnis der DDR – Die deutsche Niederlage als Sieg des Antifaschismus. Gesprächspartnerin: Dorothee Wierling, Hamburg. 3) Die 60er und 70er Jahre – Die Abarbeitung der Kinder am Trauma der Tätergeneration. Gesprächspartner: Wolfgang Kraushaar, Hamburg. 4) Die 80er Jahre – Die Deutung der Niederlage als Befreiung. Gesprächspartner: Helmut Dubiel, Gießen. 5) Die 90er Jahre – Von der sauberen zur verbrecherischen Wehrmacht. Gesprächspartner Klaus Naumann, Hamburg. 6) Der 8. Mai 2005 – Neujustierungen im Täter-Opfer-Diskurs? Gesprächspartnerin: Karola Fings, Köln.

Steine des Anstoßes. Hitlers Westwall – ein Museumsstück? Deutschlandfunk, Köln, 3.12.2004, 19.15-20.00 Uhr.

Einer der ‚Gerechten unter den Völkern‘. Der Widerstandskämpfer Otto Weidt und seine Blindenwerkstatt in Berlin. Deutschlandfunk, Köln, 5.12.2003, 19.15-20.00 Uhr.

Vogelsangs Erbe – Von der NS-Ordensburg zum Nationalpark Eifel. Deutschlandfunk, Köln, 24.1.2003, 19.15-20.00 Uhr.

Die große Nordische Expedition. Mit Georg Wilhelm Steller und Vitus Bering durch Sibirien und nach Alaska. Deutschlandfunk, Köln, 1.6.2001, 19.15-20.00 Uhr.